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| Der BNHO stellt sich vor: In den letzten Jahren hat die Anzahl in eigener Praxis tätiger Internisten mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie deutlich zugenommen. Dank des medizinischen Fortschrittes und der entstandenen ambulanten Versorgungsstrukturen können heute viele Tumorpatienten ambulant behandelt werden. Diese komplexe Aufgabe in einem vielgliedrigem Gesundheitssystem erfordert auch ein konsequentes berufspolitisches Eintreten für die Belange der ambulanten Hämatologie und Onkologie. Vor diesem Hintergrund hat die deutliche Mehrheit der Niedergelassenen Internistischen Onkologen [NIO] in der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie [AIO] der Deutschen Krebsgesellschaft auf ihrer Mitgliederversammlung im März 2000 in Berlin die Gründung eines unabhängigen Berufsverbandes beschlossen. Am 13. Mai 2000 wurde in Frankfurt der Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Internistischen Onkologen in Deutschland (BNHO) e.V. mit Sitz in Berlin gegründet. Aufgrund der Änderung der Musterweiterbildungsordnung wurde im Oktober 2005 von den Mitgliedern beschlossen den Name des Berufsverbandes in "Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland" zu verkürzen. Onkologische Schwerpunktpraxen führen eine umfassende Behandlung von Tumorpatienten ambulant durch und tragen so dazu bei, unnötige Krankenhausaufenthalte der Patienten zu vermeiden. Der Leistungsumfang der Ärzte in Schwerpunktpraxen umfasst: Diagnostik, Beratung, Therapiekonzeption, Chemotherapie, Immuntherapie, Schmerztherapie, Punktionen, Transfusionstherapie, Psychosoziale Betreuung und Palliativmedizin. |